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400 Gbps: Das Netzwerk hinter der regionalen Datacenter-Strategie von NorthC Schweiz

400 Gbps: Das Netzwerk hinter der regionalen Datacenter-Strategie von NorthC Schweiz

Digitale Souveränität braucht mehr als einen sicheren Schweizer Datenstandort. Entscheidend sind auch die Verbindungen zwischen den Rechenzentren. NorthC verbindet seine Schweizer Datacenter mit einem redundanten 400-Gbps-Netzwerk und schafft damit die Grundlage für geografische Nähe, hohe Verfügbarkeit und eine resiliente IT-Infrastruktur.

Unternehmen stellen zunehmend höhere Anforderungen an die Verfügbarkeit, Sicherheit und Kontrolle ihrer Daten. Geopolitische Entwicklungen, regulatorische Vorgaben und die wachsende Abhängigkeit von digitalen Dienstleistungen rücken dabei ein Thema stärker in den Vordergrund: die digitale Souveränität.

Für NorthC Datacenters Schweiz beginnt diese bei einer leistungsfähigen, regional verankerten Infrastruktur. Mit Rechenzentren in Münchenstein bei Basel, Biel und Winterthur sowie dem geplanten Standort in Genf baut NorthC ein überregionales Datacenter-Netzwerk auf, das Unternehmen in den wichtigsten Wirtschaftsregionen der Schweiz Zugang zu professioneller IT-Infrastruktur ermöglicht.

Ein wesentlicher Bestandteil dieser Strategie ist die Vernetzung der einzelnen Standorte. Denn erst eine leistungsfähige und redundante Verbindung zwischen den Rechenzentren ermöglicht es, regionale Infrastruktur als zusammenhängendes Netzwerk zu nutzen.

400 Gbps: Leistungsfähige Verbindungen zwischen den Regionen

NorthC setzt für die Vernetzung seiner Schweizer Rechenzentren auf redundante Ethernet-L2- und/oder L3-Verbindungen mit Bandbreiten von bis zu 400 Gbit/s. Die zugrunde liegende DWDM-Technologie (Dense Wavelength Division Multiplexing) ermöglicht es, grosse Datenvolumen über Glasfaser effizient und mit niedrigen Latenzen zu übertragen.

Ein wichtiger Meilenstein war die gemeinsame Umsetzung eines aktiven 400-Gbps-DWDM-Rings mit dem Schweizer Connectivity-Partner GAS&COM. Die Verbindung wurde vollständig in den bestehenden Backbone integriert und erweitert die Kapazitäten für den standortübergreifenden Datentransport.

Die Ringtopologie bietet dabei einen entscheidenden Vorteil: Fällt eine Verbindung aus, kann der Datenverkehr über einen alternativen Weg geführt werden. Dadurch erhöht sich die Ausfallsicherheit der Netzwerkinfrastruktur. Gleichzeitig lassen sich zusätzliche Kapazitäten flexibel bereitstellen, um dem steigenden Bandbreitenbedarf gerecht zu werden.

Diese Leistungsfähigkeit ist insbesondere für datenintensive Anwendungen relevant. Dazu gehören KI-Workloads, hybride Cloud-Architekturen, Echtzeit-Replikationen und Disaster-Recovery-Konzepte, bei denen grosse Datenmengen zwischen geografisch getrennten Standorten übertragen werden müssen.

Regionale Infrastruktur als Grundlage digitaler Souveränität

Digitale Souveränität bedeutet für Unternehmen, die Kontrolle über ihre Daten, deren Verarbeitung und die damit verbundenen Zugriffsrechte zu behalten. Dazu gehören klare rechtliche Zuständigkeiten, transparente Betriebsmodelle und die Möglichkeit, selbst über den Standort geschäftskritischer Workloads zu entscheiden.

Ein Schweizer Datenstandort ist dafür ein wichtiger Baustein. Die geografische Verteilung der Infrastruktur schafft zusätzliche Möglichkeiten, Daten und Anwendungen innerhalb des Schweizer Rechtsraums an unterschiedlichen Standorten zu betreiben.

Gerade bei sensiblen Unternehmensdaten, Gesundheitsinformationen oder geschäftskritischen KI-Anwendungen spielt diese regionale Verfügbarkeit eine wichtige Rolle. Unternehmen können ihre IT-Architektur so gestalten, dass Daten und Systeme entsprechend ihrem Schutzbedarf auf mehrere Standorte verteilt werden.

Die Vernetzung über den 400-Gbps-Backbone ermöglicht dabei den effizienten Datenaustausch zwischen den Rechenzentren. Sie schafft die technische Voraussetzung für standortübergreifende Redundanz, Datenreplikation und Disaster Recovery. So können Unternehmen ihre Infrastruktur geografisch verteilen und gleichzeitig auf leistungsfähige Verbindungen mit niedrigen Latenzen zurückgreifen.

Dabei bleibt die Kontrolle über Datenstandorte, Zugriffsrechte und Betriebsverantwortlichkeiten ein wesentlicher Bestandteil der jeweiligen IT- und Governance-Strategie.

Mehr Nähe, mehr Flexibilität, mehr Resilienz

Mit seinem überregionalen Datacenter-Netzwerk verfolgt NorthC einen klaren strategischen Ansatz: Unternehmen sollen professionelle Rechenzentrumsinfrastruktur in ihrer Wirtschaftsregion nutzen können, ohne bei Konnektivität, Leistungsfähigkeit oder Skalierbarkeit Abstriche machen zu müssen.

Die Standorte Münchenstein, Biel und Winterthur bilden bereits heute ein Netzwerk, das wichtige Wirtschaftsregionen der Schweiz abdeckt. Mit dem geplanten KI Enterprise Data Center in Münchenstein und dem neuen Hightech-Rechenzentrum in Genf wird diese regionale Präsenz weiter ausgebaut.

Die Kombination aus lokaler Infrastruktur und leistungsfähiger Vernetzung eröffnet Unternehmen verschiedene Möglichkeiten:

  • Geografische Redundanz: IT-Systeme und Daten lassen sich über mehrere Schweizer Standorte verteilen, um die Abhängigkeit von einem einzelnen Standort zu reduzieren.

  • Disaster Recovery: Replikation und Wiederherstellung geschäftskritischer Daten können über leistungsfähige Standortverbindungen unterstützt werden.

  • Hybride IT-Architekturen: Unternehmen können eigene Infrastruktur, Colocation und unterschiedliche Cloud-Plattformen flexibel miteinander verbinden.

  • KI und datenintensive Anwendungen: Hohe Bandbreiten schaffen die Grundlage für den Austausch grosser Datenmengen und die Anbindung leistungsintensiver IT-Umgebungen.

Damit wird das Netzwerk zu einem zentralen Bestandteil einer zukunftsfähigen digitalen Infrastruktur. Es verbindet die Vorteile regionaler Datacenter mit den Möglichkeiten einer überregionalen Plattform.

Ein Netzwerk, eine Strategie: Digital business. Personal connections.

NorthC verfolgt in der Schweiz eine klare Strategie: möglichst nahe bei den Kunden präsent zu sein und ihnen Zugang zu einer leistungsfähigen, vernetzten Infrastruktur zu ermöglichen.

Die geografische Verteilung der Standorte schafft kurze Wege zu Kunden, Partnern und regionalen Ökosystemen. Die Vernetzung über den 400-Gbps-Backbone verbindet diese lokalen Ressourcen zu einer leistungsfähigen Gesamtinfrastruktur.

So entsteht ein Schweizer Datacenter-Netzwerk, das regionale Nähe, digitale Souveränität und technische Skalierbarkeit miteinander verbindet. Eine wichtige Grundlage für Unternehmen, die ihre IT langfristig resilient, flexibel und unter klar definierten Rahmenbedingungen betreiben möchten.

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